02.01.2020 - Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste sind rund um die Uhr im Einsatz, 365 Tage im Jahr, auch wenn andere Weihnachten feiern. Landrat Jan Weckler hat am ersten Weihnachtsfeiertag die Kollegen der Zentralen Rettungsleitstelle des Wetteraukreises besucht.

Fast 500.000 Anrufe gehen alljährlich in der Leitstelle ein, das sind mehr als 1.300 pro Tag. Für die Anrufer ist es oft eine Ausnahmesituation, weil es stets um einen Notfall geht. Hier die richtigen Worte zu finden und die notwendige Information für die Rettungsdienste herauszufiltern, das ist die Aufgabe der Mitarbeiter der Leitstelle, die die Rettungsmittel möglichst effektiv einsetzen sollen. „Auch am Heiligen Abend stand das Telefon nicht still. Mehr als 500 Anrufe gingen seit gestern, 18 Uhr, bei uns ein“, berichtet Markus Röhrig, der zusammen mit Joachim Müller am ersten Weihnachtsfeiertag Dienst hat. Glücklicherweise waren keine gravierenden Notfälle zu vermelden. Im Kulturzentrum Alte Mühle in Bad Vilbel kam es zu einem Brand in einem Lagerraum, der aber schnell von der Bad Vilbeler Feuerwehr gelöscht werden konnte.

„Insgesamt“, so Röhrig, „gab es seit dem 1. Januar 2019 rund 48.500 Einsätze im Rettungsdienst. Fast 22.000-mal war der Rettungswagen mit Sondersignal im Einsatz, 8.400-mal waren Notärztinnen und Notärzte im Einsatz. 5.500 Krankentransporte wurden auf den Weg gebracht und 2.600 Feuerwehreinsätze koordiniert.“

18 Rettungswachen im Wetteraukreis

Der Rettungsdienst im Wetteraukreis ist gut organisiert mit 18 Rettungswachen, denen 26 Rettungswagen und fünf Krankentransportwagen zur Verfügung stehen. 16 Rettungswagen sind dabei rund um die Uhr im Einsatz. Zu den Rettungswagen kommen vier Notarztstandorte mit fünf Notarzteinsatzfahrzeugen. Insgesamt gibt es fünf sogenannte Leistungserbringer. Das sind die beiden Kreisverbände Friedberg und Büdingen des Deutschen Roten Kreuzes, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst und der Arbeiter-Samariter-Bund.

„Im Rettungsdienst im Wetteraukreis sind 117 Rettungsassistenten, 86 Rettungssanitäter, 38 Notfallsanitäter und 108 Notärztinnen und Notärzte im Einsatz. 35 junge Menschen machen eine Ausbildung zum Notfallsanitäter“, berichtet Landrat Jan Weckler.

Er dankte den Kolleginnen und Kollegen der Rettungsdienste für ihren unermüdlichen Einsatz auch zu Zeiten, zu denen andere lieber feiern. „Sie leisten einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung“, so Landrat Weckler, der mit einem kleinen Geschenk die Leitstelle besuchte.

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Von links: Landrat Jan Weckler mit Joachim Müller und Markus Röhrig. Beide Kollegen verfügen über eine langjährige Erfahrung,
Joachim Müller ist seit mehr als 40 Jahren im Rettungsdienst, Markus Röhrig bei bringt es auf fast 30 Dienstjahre.

Quelle: Pressemitteilung Wetteraukreis