01.08.2017 - In der Nacht von Montag auf Dienstag zog ein schweres Gewitter seine Bahn über Hirzenhain. Begleitet von starken Sturmböen schlug gegen 04.25 Uhr ein Blitz in einem Wohnhaus im ehemaligen Feriendorf ein.

Ein Nachbar, der durch den lauten Einschlag geweckt wurde, sah Flammen aus dem Dach in der Nähe der Satellitenschüssel schlagen und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Die Bewohner des betroffenen Hauses befanden sich im Urlaub, so dass das Haus zum Einsatzzeitpunkt unbewohnt war. Die Leitstelle Wetterau alarmierte gemäß Alarmplan um 04.29 Uhr die Wehren Hirzenhain, Glashütten und Merkenfritz sowie die Drehleiter aus Gedern und die Brandschutzaufsicht.

Unter der Leitung von GBI Peter Kolb wurde vom Hirzenhainer HLF aus der Brandangriff vorgenommen. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in den Innenangriff, ein Trupp verhinderte mit einem weiteren C-Rohr die mögliche Brandausbreitung von außen. Die Wehr aus Merkenfritz stellte neben dem Rettungstrupp und einem weiteren Atemschutztrupp in der Zwischenzeit die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten zum HLF her. Die Wehr aus Glashütten sorgte für eine optimale Ausleuchtung der Einsatzstelle und unterstütze den Angriffstrupp beim Beseitigen der Brandlast. Mit Hilfe der DLK aus Gedern wurde das Dach von oben begutachtet und mittels der Wärmebildkamera wurde nach eventuellen Glutnestern gesucht.

Nach gut 30 Minuten hieß es "Feuer aus, keine weiteren Glutnester vorhanden" und der Rückbau konnte beginnen. Zur Unterstützung waren eine Streife der Polizei, ein RTW, sowie von Seiten der Brandschutzaufsicht KBI Lars Henrich vor Ort.

 

20170801 Dachstuhlbrand1

 

20170801 Dachstuhlbrand2
Verbranntes Dämmmaterial

 

Text und Bilder: Claus Nagel, FF Hirzenhain

   
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