11.01.2018 – Zwei Bewohner erlitten leichte Rauchvergiftung

Nieder-Mörlen – „Feuer im Gebäude ...“, so lautete die Meldung der Leitstelle Wetterau, als am Mittwochabend gegen 22 Uhr die Feuerwehren aus Nieder-Mörlen und der Kernstadt Bad Nauheim zu einem Wohnungsbrand in die Friedhofstraße in Nieder-Mörlen alarmiert wurden.

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Im ausgebrannten Schlafzimmer brach der Brand aus.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute drang massiv schwarzer Rauch aus einer Kellerwohnung und eine Fensterscheibe war bereits geborsten. Entgegen der ersten Meldung der Leitstelle war nicht klar, ob sich noch eine Person in der Wohnung befand. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Dirk Kahlert und des Stadtbrandinspektors Ronald Neumann, der ebenfalls an die Einsatzstelle geeilt war, wurden sofort zwei Atemschutztrupps der Nieder-Mörlener Löschfahrzeuge ins Gebäude geschickt. Ein Trupp mit einem Rohr zur Menschenrettung in die Kellerwohnung, der zweite Trupp zur Kontrolle der darüber liegenden Wohnungen.

Parallel wurde ein Lüfter in Stellung gebracht. Der Brand war schnell gelöscht, eine Person wurde zum Glück nicht mehr vorgefunden. Mit einer Wärmebildkamera wurde die vom Brand betroffene Wohnung zur Sicherheit nochmals auf verdeckte Glutnester kontrolliert.

Der Ursprung des Brandes lag im komplett ausgebrannten Schlafzimmer. Die übrigen Räume der Kellerwohnung wurden durch Brandrauch sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Bewohner der Kellerwohnung konnte sich und seinen einjährigen Sohn noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen. Der Rettungsdienst brachte beide ins Hochwaldkrankenhaus um ihre leichte Rauchvergiftung behandeln zu lassen.

Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten im Einsatz. Des Weiteren war auch der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle.
Gegen Mitternacht waren die letzten Kräfte zurück an ihrem Standort.

Text: Dirk Kahlert, FF Nieder-Mörlen (stv. Wehrführer)
Bilder: Sven Kille, FF Nieder-Mörlen

   
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