30.01.2018 - Zum Auftakt der Veranstaltungen im Jahr 2018 der Feuerwehr Glauberg begrüßte der erste Vorsitzende Thorsten Felzmann 45 Teilnehmer der Einsatz-, Jugend- und Alters- und Ehrenabteilung mit ihren Familien zur Winterwanderung.

Als Gästeführer konnten man den Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsverein Glauburg und passives Mitglied der Feuerwehr Glauberg, Werner Erk, gewinnen, der auch die knapp vier Kilometer lange Wegstrecke ausarbeitete.

Die Wanderung ging um 10.00 Uhr ab dem Feuerwehrhaus Glauberg los durch den Binick zum Bahnübergang Beningsgasse, wo der Beningssteg überquert wurde. Hier erfuhr man die Bedeutung des Namen Beningsgasse, welcher auf die uralte Bezeichnung „Binick“ zurückgeht. Namensforscher sind sich über die Deutung nicht einig. So wird von einem Bünik von lateinische „bin-acum = vor der Burg“ abgeleitet und ein anderer führt die Herkunft auf „Krautgärten“ zurück.

Man ging weiter ein Stück entlang des Vulkanradweges, vorbei an zwei Eisenbahnbrücken die eigentlich überflüssig gewesen wären, hätten die Glauberger um 1905 nicht auf den Zugang zur Nidder für das Vieh über die "Tränkbach“ bestanden. Als nächstes wurde die Glauberger Mühle mit Ihrem Mühlwehr bei Hochwasser bestaunt. Von dort ging es dann in Richtung Riedgraben. Am Riedborn treffen sich insgesamt sechs Quell- und Drainagezuflüsse. Vorbei am Lederborn wurde die Höhe des Kuhtrieb“ am Disteläckerweg erstiegen, allerdings nicht ohne vorher die Stein- und Sandquartiere der vor wenigen Jahren aus Stockheim umgesiedelten Zauneidechsen am Lochgraben bestaunt zu haben.

Von der „Schwarzen Erde“ hatte man einen phantastischen Blick auf das Niddertal und dem Glauberg mit seinem Keltenmuseum, sowie dem Hoherodskopf und der Frankfurter Skyline. Das weitere Ziel war dann der „Schwalbengrund“ mit seinem nie versiegenden kleinen Börnchen. Nach einer kurzen Rast mit Versorgung wurde die denkmalgeschützte, renovierungsbedürftige 150 Jahre alte sandsteinerne Zweibogenbrücke „Kuhbrücke“, welche sich elegant über den Mühlbach spannt, überquert. Von dort ging es entlang des „Millbachs“ zur Radbachbrücke, die früher Schafbrücke hieß und jetzt als Brücke beim Anglerhüttchen bekannt ist.

Nach „Kontrolle“ der gegenüberliegenden Saugstelle wurden die Gleise der Niddertal-Bahn am Schwärzweg überquert und nach wenigen Minuten wieder das Feuerwehrhaus Glauberg erreicht. Dort ließ man die tolle Wanderung mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

 

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Text und Bilder: FF Glauberg, Andreas Häßler (Pressereferent)

   
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