08.05.2018 - Am vergangenen Samstag war es soweit - die Jugendfeuerwehr Steinfurth trat zu ihrem Berufsfeuerwehrtag an.

Wehrführer Benjamin Schwebel und Andreas Eimer hatten mit weiteren Helfern der Einsatzabteilung 24 Stunden gefüllt mit feuerwehrtechnischer Ausbildung und Übungseinsätzen vorbereitet. Nach dem morgendlichem Antreten und der Wacheinteilung stand die Fahrzeugübernahme auf dem Dienstplan. Hierbei wurden mehrere Fehler und Mängel festgestellt, die anschließend behoben wurden.

Ebenfalls bekamen die Jugendlichen eine Tagesaufgabe- den Bau einer Flaschoverbox und die Klärung der Begriffe Backdraft und Flashover. Diese Aufgabe wurde von den Jugendlichen in der „Bereitschaftszeit“ erledigt. Ebenfalls wurden in dieser Zeit Wartungsdienste, Küchendienste und auch Reinigungsdienste absolviert. Schnell kam es zum ersten Alarm, der mittels PC und Lautsprecheranlage von der Übungsleitstelle ausgelöst wurde. Vom Dach des Eingangsbereich der Rosendorfschule musste eine Katze gerettet werden- der Klassiker schlechthin. Ebenfalls typisch- ein Alarm pünktlich beim Mittagessen. Dann der erste Feueralarm, aus einer Scheune wurde eine Rauchentwicklung gemeldet. Ein Atemschutztrupp bekämpfte das Feuer und zwei weitere Trupps bauten eine Riegelstellung auf. Der Einsatz von Nebelmaschine und Geräuschsimulation beeindruckte die jungen Brandschützer. „Person unter Kfz“ hieß es in einer weiteren Meldung, schnell rückte die Jugendfeuerwehr aus und stellte vor Ort eine bewusstlose Person in einer Grube fest. Die Rettung war fast abgeschlossen, da wurde ein Kanister mit auslaufendem Diesel festgestellt und die Einsatzübung verlängerte sich. Ein häufiger Einsatzgrund, auch in Bad Nauheim, ist die Alarmierung durch automatische Brandmeldeanlagen. Diese hatte fikitiv in der Feuerwache der Kernstadt ausgelöst und nach Erkundung konnte kein Auslösegrund festgestellt werden.

Als letzter Übungseinsatz wurde die Jugendfeuerwehr zu einer Personensuche im Bereich des Wingertberg gerufen. Am Abend wurde mittels der gebauten Flashoverbox ein Zimmerbrand simuliert und es konnten eindrucksvolle Rauchgasexplosionen und Raumdurchzündungen demonstriert werden. Abends fielen die Jugendlichen, aber auch die Betreuer, erschöpft ins Bett und hatten glücklicherweise eine ruhige Nacht. „Die Kameradschaft und die Teamfähigkeit der Jugendlichen war hervorragend“, resümiert Wehrführer Benjamin Schwebel. Weiterhin dankt er allen Helfern und Bürgern, die Übungsobjekte zur Verfügung stellten.

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Text und Bilder: Benjamin Schwebel, FF Bad Nauheim-Steinfurth

   
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