23.04.2026 - Bensheim/Wetteraukreis – Das diesjährige Landesforum zur Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung bot erneut eine wichtige Plattform für fachlichen Austausch, Weiterbildung und Vernetzung von engagierten Akteurinnen und Akteuren aus ganz Hessen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Feuerwehren, Kommunen und Institutionen kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, bewährte Konzepte und neue Ansätze in der Präventionsarbeit zu informieren.
Besonders stark vertreten war auch in diesem Jahr der Wetteraukreis. Die hohe Beteiligung zahlreicher Kommunen unterstreicht das große Engagement der Region im Bereich der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit intensiv, um sich über erfolgreiche Projekte auszutauschen und neue Impulse für ihre Arbeit vor Ort zu gewinnen.
Auch im Programm spiegelte sich die Fachkompetenz aus dem Wetteraukreis wider: Gleich zwei Referenten aus der Region wirkten aktiv an der Gestaltung des Forums mit. Mit ihren praxisnahen Fachvorträgen bereicherten sie die Veranstaltung und gaben wertvolle Einblicke in ihre Arbeit.

Klaus Marquardt von der Feuerwehr Friedberg-Buchenbrücken und Iris Noll-Frodl von der Feuerwehr Ober-Mörlen - Langenhain Ziegenberg waren als Referenten des Wetteraukreises auf dem Landesforum tätig.
Ein besonderer Höhepunkt war die Rede des Hessischen Ministers für Sicherheit und Heimatschutz, Prof. Dr. Roman Poseck. In seinen Ausführungen betonte er die wachsende Bedeutung von Selbstschutz und Selbsthilfe in der Bevölkerung. Diese Aspekte sollen künftig noch stärker mit der Brandschutzerziehung und -aufklärung verknüpft werden, um die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und sie besser auf mögliche Gefahrenlagen vorzubereiten.
Im Mittelpunkt des Landesforums standen zudem moderne Methoden der Brandschutzerziehung, zielgruppenspezifische Ansprache sowie die Bedeutung frühzeitiger Präventionsarbeit. Deutlich wurde einmal mehr, wie wichtig kontinuierliche Aufklärung ist, um das Gefahrenbewusstsein zu schärfen und im Ernstfall richtiges Verhalten zu fördern.
Die Veranstaltung in Bensheim unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der Zusammenarbeit über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg. Der rege Austausch und die hohe Beteiligung – insbesondere aus dem Wetteraukreis – zeigen, dass Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung als zentrale Gemeinschaftsaufgaben verstanden werden.
Das Landesforum bleibt damit auch künftig ein wichtiger Bestandteil der fachlichen Weiterentwicklung und Vernetzung in diesem bedeutenden Bereich.

Aus dem Wetteraukreis nahmen Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Kommunen Büdingen, Echzell, Friedberg, Gedern, Karben, Niddatal, Bad Nauheim-Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Reichelsheim, Rockenberg und Rosbach vor der Höhe teil.
Text und Bilder: Pia Oberhofer, Fachstelle Brand- und Katastrophenschutz, Brandschutzerziehung