25.11.2012 - Fehler in Hungener Färberei als Ursache - Keine Umweltgefährdung

Echzell/Hungen - Aufmerksame Radfahrer haben am Sonntag gegen 12.30 Uhr eine starke rote Verfärbung der Horloff zwischen Bingenheim und Gettenau bemerkt und dies der Zentralen Leitstelle in Friedberg gemeldet. Von dort wurden Gemeindebrandinspektor Jan Rudel und sein Stellvertreter Oliver Herwig alarmiert, um sich ein Bild der Lage zu machen. Nach Erkundung des Horloffverlaufs im Gemeindegebiet wurde festgestellt, dass die Verunreinigung bereits vor der Gemeindegrenze bei Grund-Schwalheim vorhanden war.

Nach telefonischer Absprache mit der Leitstelle Wetterau und dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Michael Kinnel wurde entschieden über die Leitfunkstelle Gießen den Stadtbrandinspektor Hungens zu alarmieren um dort nach der Ursache zu forschen. Parallel dazu wurde der GW-Mess der Feuerwehr Friedberg für eine Probennahme nach Echzell alarmiert und die Untere Wasserbehörde informiert.

Eine erste Probe des pH-Wertes der Horloff mittels Indikatorpapier ergab keine Auffälligkeiten. In der Zwischenzeit hatte der Hungener Stadtbrandinspektor den dortigen Verlauf der Horloff bis zur Kläranlage Höhe Utphe abgefahren. An der Kläranlage wurde ihm mitgeteilt, dass ein Textilfärbebetrieb in Hungen aufgrund eines technischen Defekts für die Verunreinigung verantwortlich sei. Nach Auskunft der Kläranlage bestand keine Umweltgefährdung, sodass auf weitere Messungen und Probenahmen durch den GW-Mess verzichtet wurde.

Der Einsatz war um kurz nach 14 Uhr wieder beendet.
Im Einsatz waren:
Echzell 1/10 1/1
Echzell 1/19 1/0
Friedberg 1/72 1/3
Hungen 1/10 1/0

Text: Jan Rudel,GBI Echzell